Besser Apfelparadies... ...10 Gründe!

1. Apfelwickler

Im Apfelparadies verzichten wir auf Pflanzenschutzmittelbekämpfung gegen den Apfelwickler, den Hauptschädling im Apfelanbau. Durch Sexualduftstoffe in Form von Kapseln, die zwischen den Obstbäumen hängen, werden die Schädlinge bei der Partnersuche verwirrt.

2. Geschützter Süßkirschanbau

Im Tönisvorster Hauptbetrieb werden unsere Süßkirschplantagen mittels aufwändiger Überdachungskonstruktionen vor Regen geschützt. Das Aufplatzen der Früchte wird somit verhindert. Des Weiteren ersparen wir uns mit unserer Überdachung gegenüber dem Freilandanbau, die dort unumgängliche Spritzungen gegen den Moniliapilz in der Blüte sowie kurz vor der Ernte.

3. Ernte

In unseren Betrieben arbeiten wir während der Ernte mit Pflückzügen. Die Qualitätssortierung erfolgt direkt am Baum in 300kg Großkisten, somit ersparen wir den Äpfeln unnötiges umsortieren, welches der Qualität zu Gute kommt.

4. Kontrollierte "integrierte Produktion"

Wir arbeiten in unseren Obstplantagen nicht nach dem konventionellem (herkömmlichen) Anbauverfahren. Wir bewirtschaften unsere Plantagen mit einem umweltschonendem, naturnahem Anbauverfahren. Dies bedeutet, dass wir jede unnötige Pflanzenschutzmittelspritzung umgehen und durch andere Verfahren ersetzen, oder minimieren. Beispiele:

  • Aufstellen von Sitzstangen für Greifvögel zur Wühlmausbekämpfung
  • Ansiedeln von Nützlingen in Junganlagen speziell von Raubmilben gegen die Rote Spinne
  • Förderung aller relevanten Nützlinge im Obstbau z.B. Ohrenkneifer, Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliegen, Blutlauszehrwespen.
  • Eine Wetterstation im Hauptbetrieb errechnet Faktoren zur Schorfpilzbildung
  • Diese Verfahren werden neutral durch "AGRAR-Control" kontrolliert

5. ULO-Lagerung

Durch ein hochmodernes Lagerverfahren bleiben unsere Äpfel länger knackig und frisch. Die Äpfel werden im Kühlhaus durch die Absenkung des Sauerstoffgehaltes auf ca. 1% in eine Art Winterschlaf versetzt. Dieser verlangsamt den Reifeprozess des Apfels. Diese Luftzusammensetzung hat den Nebeneffekt, dass die Bildung oder Verbreitung von Pilzerregern im Kühlhaus unterdrückt wird.

6.  Die Zukunft von Morgen

Deutschlandweit zählt der Obstbaubetrieb der Familie Schumacher zu den besten Ausbildungsbetrieben. In den letzten Jahren kamen aus allen Teilen Deutschlands viele junge Leute zu uns in den Betrieb und nicht selten bestanden Sie die Abschlussprüfung zum Gärtner, Fachrichtung Obstbau, mit Auszeichnung.

7. Gewachsener Familienbetrieb seit Generationen

Seit 3 Generationen bewirtschaftet die Familie Schumacher auf dem Großheyerhof 40ha Obstanbaufläche. Vater und Sohn ergänzen sich in der Betriebsführung und profitieren vom Austausch der gegenseitigen Erfahrungen. Rudolf und Bernd Schumacher laden Ihre Kunden einmal im Jahr zum "Tag des offenen Hofes" ein und gewähren Einblicke in den Generationsbetrieb.

8. Gemüseanbau

Unsere beiden Bauernläden werden mittlerweile von über 10 verschiedenen Gemüsebauern saisonal beliefert. Die Erzeuger wurden nach strengen Gesichtspunkten ausgewählt. Besonders wichtig ist neben der Regionalität auch die Art des Anbauverfahrens sowie die Qualität des Gemüses. Beispiel:
Im Tomatenbetrieb der Familie Knodt werden gezielt vier verschiedene Nützlinge im Gewächshaus ausgesetzt, um so Spritzungen zu umgehen. Um den Co2 Ausstoß zu verringern, wird mit Holzabfällen aus der braunen Tonne geheizt.

9. Frischer geht’s nicht…

Kurzer Weg im Beeren- und Steinobstanbau. Unsere Früchte werden täglich frisch in den frühen Morgenstunden gepflückt und stehen nur wenige Stunden später für Sie zum Kauf bereit. Das kann keine Supermarktkette der Welt!

10. Geschützter Tafeltraubenanbau

Als erster Tafeltraubenbetrieb am Niederrhein bewirtschaften wir eine Fläche von 15.000 qm. Angespornt eine rückstandsfreie Traube im Apfelparadies anbieten zu können, wurden 8 resistente Sorten angepflanzt und mit einer Überdachung versehen. So haben Hauptpilzerkrankungen wie Mehltau und Fäulnis keine Chance!